Anzeige

3 … 2 … 1 … Mainz!

Die Hoffnung stirbt zuletzt: Es gibt eine Möglichkeit doch noch an seiner Wunschuni zu studieren.

 

Bei der Wahl der zukünftigen Studienheimat lautet vor allem für Jura- und Medizinstudenten die Devise: Nimm was du kriegst! Ist der Notenschnitt zu niedrig wird aus München kurzerhand Magdeburg. Sich dauerhaft mit der zweiten Wahl abfinden müssen Hochschüler aber dennoch nicht, durch einen Tausch können sie in ihre favorisierte Universität oder Stadt wechseln.

 

Jedoch ist es in Zeiten der Bachelorstudiengänge schwieriger als je zuvor. Im Zuge der Umstellung sind viele neue Spezialfächer entstanden, die sich nicht immer miteinander vergleichen lassen. Bestenfalls klappt ein Tausch so schnell, dass keiner der Betroffenen Vorlesungen verpasse, so Manfred Bähr vom Verein zur Förderung studentischer Belange.

 

Um einen Hochschulwechsel beantragen zu können, muss zuerst nach einem passenden Partner gesucht werden. Ein Blick ins Internet oder auf die Schwarzen Bretter der Hochschule biete sich hier an rät Bähr. Voraussetzung für einen Wechsel ist, dass man einen Studienplatz hat. Weitere wichtige Kriterien für einen geeigneten Kandidaten sind neben dem gleichen Fach und gleiches Fachsemester der Nachweis von vergleichbar vielen erbrachten Leistungen.

 

Ist ein tauschwilliger Gleichgesinnter gefunden, werden die betroffenen Hochschulen eingeschaltet. Vorab sollte man sich allerdings im Internet oder an der Hochschule ausführlich über die geltenden Richtlinien informieren.

 

Als drittes müssen Kandidaten einen Antrag stellen. Auch hier gilt es wieder, sich nach entsprechenden Fristen zu erkundigen und zu diese berücksichtigen, da bei manchen Hochschulen diese bereits mit dem Vorlesungsbeginn enden. Um Missverständnissen aus dem Weg zu gehen empfiehlt Bähr, sich mit sämtlichen Anliegen persönlich an das Studiensekretariat oder die Zulassungsstelle zu wenden.

 

Der Wechsel kann dann auf zwei Arten erfolgen, den einfachen Tausch oder den Ringtausch. Bei der ersten Variante tauschen Student A und Student B beispielsweise ihre Plätze in Hamburg und in Köln. Bei der zweiten Version sind drei oder mehr Studenten beteiligt. Student A geht etwa von Hamburg nach Hannover, Student B von Hannover nach Köln und Student C von Köln nach Hamburg.

 

Ob ein Tausch letztlich stattfinden kann, liegt bei den Hochschulen.

 

Genauere Informationen zum Thema Studienwechsel findet ihr auf den angegebenen Hompages.

 

Unser Bild zeigt den Mainzer Lerchenberg, auf dem sich keine Universität befindet.

 

 

Autor: 
Berenice Kortsik
Ressort:
Service
Facebook:
Artikel bewerten:

Dies bewerten

Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 4.7 (3 Bewertungen)

Flattr