Mainzer haben Grund zum smilen
In dem Studenten- Wettbewerb „Schmerz im Fokus“ haben es drei Mainzer Pharmaziestudenten geschafft, sich bei der Fachjury gegen die bundesweite Konkurrenz durchzusetzen.
Aufgabe der Teilnehmer war es, die Antwort auf die wissenschaftliche Frage „Wie wirkt ein Schmerzmittel am Ort des Schmerzgeschehens?“ für Laien leicht verständlich aufzuarbeiten. Während der erste Teil darin bestand, eine theoretische Ausarbeitung der Frage zu verfassen, ging es im zweiten Teil darum, das Thema kreativ umzusetzen. Eine Herausforderung für die angehenden Apotheker. „Die größte Schwierigkeit bestand darin, den komplexen Zusammenhang stark zu vereinfachen und gleichzeitig wissenschaftlich korrekt zu bleiben,“ so Sieger Manuel Weinheimer, der sich trotz seines bevorstehenden zweiten Staatsexamen die Zeit nahm, an diesem Wettbewerb mit zu wirken.
Pharmazeuten sind trocken und einfallslos? Mit ihren Ergebnissen bewiesen die drei erstplatzierten Gruppen aus Würzburg, Hamburg und Mainz das Gegenteil. Feuerspeiende Drachen, die von Diclofenac-Rittern bekämpft und ein Trickfilm, in dem Panzerknacker als Entzündungsmediatoren dargestellt werden: Den Kandidaten ist es gelungen das komplexe Thema wie wirken die in Schmerzmitteln enthaltende Arzneistoffe am Entzündungsherdgrafisch zu veranschaulichen.
Letztlich konnten jedoch die Mainzer Lyudmil Tserovski, Verena Wünsch und Manuel Weinheimer mit ihrem Beitrag den Wettbewerb und somit die 5.000 Euro Preisgeld der Novartis Consumer Health GmbH gewinnen. In ihrem Animationsfilm beschreiben sie mit viel Liebe zum Detail, wie die Wirkstoffe Schmerzen eines Smileys lindern. Ihnen sei eine „nahezu perfekte Filmanimation zu den Mechanismen der Entzündung“ gelungen, so Juror Prof. Dr. Carsten Culmsee.
Aber auch die Zweit- und Drittplatzierten müssen nicht traurig sein, sie können sich über jeweils 500 Euro freuen.























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