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TRIGA Mainz - eine Gefahr?

Geht eine Gefahr vom Mainzer TRIGA aus, das heißt könnte Strahlung austreten und die Umwelt kontaminieren? Wenn nicht: warum?

 

Das sagt Klaus Eberhardt, stellvertretender Leiter des Forschungsreaktors: Der TRIGA Mainz wird mit einer maximalen thermischen Leistung von 100 kW betrieben, diese Leistung ist etwa  30.000-fach geringer als die eines typischen Kernkraftwerks. Die Reaktoren vom Typ TRIGA sind so konstruiert, dass sie im Dauerbetrieb eine Brennstofftemperatur von nur 90 Grad Celsius erreichen. Bei höheren Temperaturen kommt die Uran-Spaltreaktion automatisch zum Erliegen, und der Reaktor schaltet sich selbsttätig ab, was mit den Eigenschaften des bei den TRIGA-Reaktoren verwendeten Brennstoffs zusammenhängt. Selbst bei einem vollständigen Verlust des Kühlwassers im Reaktortank reicht die Kühlung durch Luftzirkulation aus, um die Temperatur der Brennelemente nicht über 250 Grad Celsius  ansteigen zu lassen. Eine Beschädigung der Brennelemente, verbunden mit dem Austritt von Spaltprodukten oder gar eine Kernschmelze ist bei diesem Reaktortyp ausgeschlossen.

Autor: 
Marius Meiß
Ressort:
Wissenschaft
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