Für das Leben lernen, nicht für die Klausur?
Am 23. Februar sollte sie stattfinden, die fünfstündige Staatsexamensklausur in Geographie. Thema der Klausur sollte Karteninterpretation sein. Doch ein entscheidender Faktor war nicht gegeben – die zu interpretierende Karte.
 Unangenehm für die Organisatoren,
noch unangenehmer für die Studierenden der Geographie. Da eine Klausur mit dem
Thema Karteninterpretation nicht ohne das nötige Kartenmaterial geschrieben
werden kann, musste die für den vergangenen Dienstag angesetzte Klausur auf
einen zunächst unbestimmten Termin verschoben werden. Inzwischen wurde den Studierenden der neu angesetzte Termin via
E-Mail mitgeteilt, der morgige Freitag. Dieser stellt zwar einen zeitnahen
Ersatztermin dar, für die Studierenden ist dies dennoch ärgerlich. Handelt es
sich doch um eine von mehreren Prüfungen, die in einem eng gesetzten Zeitraum
abgelegt werden müssen. Warum das für die Prüfung benötigte Kartenmaterial
nicht zur Verfügung stand, ist nicht bekannt. Das Prüfungsamt des Fachbereichs
Geographie wollte sich dazu nicht äußern.
Text: Isa Sterzel, Illustration: Ingo Bartsch
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