STUZ-Logo titel123_94px.jpgspacertitel_124_94px.jpgspacerstuz_titel_94_0.jpgspacertitel_sep10_94_0.jpgspacer
STUZ-Blog spacer
spacer
spacer
STUZ-Blog spacer
Die fabelhafte Welt der STUZ

Unsere Auslandskorrespondenten Carmen in Peru und Michael in Island waren diesmal von ihrer
Umgebung so beeindruckt, dass beide ihre STUZ-Shirts nur hinter der Kamera einsetzten. Eine kleine Galerie.

Die STUZ am Titicacasee
von Carmen Schwartz // Endlich macht mein Bericht dem Titel mal alle Ehre. Und
was geht mit einer Reise an den höchstgelegenen, für Schiffe befahrbaren See der
Welt einher? Richtig, der Grenzübergang von Peru nach Bolivien. Der ist bei mir
auch dringend notwendig, da ich mein Visum bis auf den letzten Tag ausgereizt
habe. Ein Touristenvisum gibt's in Peru für höchstens 183 Tage. Danach muss
schleunigst ausgereist werden, sonst heißt es Strafe zahlen. Auf 3.810 Metern
angekommen, macht die Höhenluft schon mal übermütig, und mein Abenteuer
beginnt mit einem Sprung ins kühle Nass (zehn Grad). Weiter geht's mit einer
eineinhalbstündigen und höchst abenteuerlichen Bootsfahrt auf die Isla del Sol.
Natur soweit das Auge reicht, meerblaues Seewasser und Stille, die höchstens
von den unkontrollierbaren Ausrufen der Entzückung, die aus unseren offenen
Mündern kommen, gestört wird. Oder vielleicht noch von den Kindern, die in
peruanischer Karnevalsmanier aus allen Ecken gekrochen kommen und mit
Wasserballons um sich werfen. Am nächsten Tag ist Copacabana dran, die Stadt,
die eigentlich nur des nahe gelegenen Sees wegen bekannt und beliebt ist.
Das wissen auch die Straßenkünstler und Frauen, die die für die Andenregion
typische Kleidung herstellen und sich in jeder Ecke angesiedelt haben. Bolivien
ist unglaublich billig - wir mieten uns in einem Hostal für einen Euro pro Person
ein. Das Blöde daran ist nur, dass unsere Unterkunft, als wir sie nachts aufsuchen
wollen, wie vom Erdboden verschluckt scheint. Nach ewigem Herumsuchen in der
eigentlich wirklich kleinen Stadt finden wir es dann doch - lag wohl an den vielen
Caipirinas für 1,50 Euro. Was folgt ist ein Abstecher nach La Paz, dem höchstgelegenen
Regierungssitz der Welt. Bolivien ist nicht nur super, sondern auch ein Land
der Superlative.aufmachergaleriecarmen.jpg

bild1galeriecarmen.jpg

bild2galeriecarmen.jpg

bld3galeriecarmen.jpg

bild4galeriecarmen.jpg

bild5galeriecarmen.jpg

bild6galeriecarmen.jpg

bild7galeriecarmen.jpg

bil8galeriecarmen.jpg

Die Nordlichter der Großstadt
von Michael Eigster // Die ersten Clubs schließen ihre Türen. Vor den Hot-Dog-Ständen
türmt sich das vom Alkohol benebelte, überstylte und frierende Partyvolk.
Die Wenigsten schauen auf die nur einen Steinwurf entfernte Bucht hinaus. Dort,
wo das Licht der aufgehenden Morgensonne die aus dem Wasser ragenden
schneebedeckten Berge in ein fahles Purpur taucht. Nein, kein Auftakt für einen
Roman, sondern ein beliebiger Morgen am Wochenende in Reykjavik - wenn
das nasskalte Wetter es zulässt. Die Hauptstadt Islands bewohnen, die Vororte
dazugerechnet, rund 200.000 Menschen; knapp zwei Drittel der Gesamtpopulation
des Landes. Trotz ihrer bescheidenen Größe hat die „Rauchbucht", wie Reykjavik
übersetzt heißt, viel zu bieten. Bars, Clubs, Kunstgalerien, Museen, Boutiquen,
Theater, Konzerthallen und Modeateliers drängen sich dicht an dicht. In letzteren
verbringen die Hauptstädter scheinbar die meiste Zeit. Ausgehen auf Isländisch
sieht so aus: Auf zwölf Zentimeter hohen Absätzen stolzieren die Frauen im Minirock
bei Minusgraden über vereiste Straßen. Die Männer kleiden sich, als hätten
sie beim „Titanic"-Filmset die Garderobe der ersten Klasse geplündert.
Allem Glitzern und Funkeln zum Trotz strahlt nichts so schön wie die gelegentlich
über der Stadt auftauchenden Nordlichter. Wabernde Vorhänge aus blassgrünem
Lichtregen schlängeln sich über den von Lichtsmog verseuchten Nachthimmel.
Ein Schauspiel, dessen Schönheit mit nichts zu vergleichen ist. Und ein Schauspiel
für das man mitten in der Nacht mit dem Auto in abgelegene Gegenden fährt, um
es fotografisch einzufangen. Tiefere Einblicke und unverschämte Wahrheiten über
Island gibt es auf www.eiseisbaby.de.bild1galeriemichael.jpg