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Armored Core V
Monströse Kampfschiffe à la Transfomers bekriegen sich im eindrucksvollen Optikgewand im brutalen Kampf auf der Erde.
Patronenhülsen fallen in den staubigen Sand, riesige Gewehrgeschütze donnern Schuss um Schuss. Ein Start, der sich sehen lässt. Und dann? Stecker raus. Saft abgedreht. Pixelbrei. So wirkt der Übergang von Video- zur Spielgrafik. Im klassischen Super-Mario-Stil steuert man nun in Armored Core V einen Metallkoloss durch eine lieblos animierte Welt und begibt sich auf stupides Tontaubenschießen.
Die zusammenhangslosen Missionen liefern nur Nährboden, um endlose Scharen von gegnerischen Robotern zu vermöbeln – schnell macht sich Ernüchterung breit. Dieses spielerische Vergnügen wirkt wie aus der Steinzeit – und das nicht nur wegen der unheimlich schlechten Gra& k. Heutzutage haben Programmierer erkannt: Um den gehobenen Spieler zu unterhalten, braucht man mehr als monotones Ballern – man braucht eine & lmreife Optik und eine ordentliche Story. Armored Core V dagegen bietet nichts von dem, was ein modernes Spiel ausmacht – dafür aber einen durchaus spielbaren Online-Modus.
Hier liegt auch der einzige Reiz des Spiels. Während man im Offline-Modus vor allem ordentlich an seiner Kampfmaschine bastelt und sie mit Waffen, Raketen und Rüstung aufmotzt, bereitet das Spiel online deutlich mehr Spaß, da man hier im Teamplayermodus an Taktiken feilen kann. Ansonsten sieht es um den bereits fünften Teil der Serie sehr düster aus. Wer etwas mehr möchte als monotones Ballern, wird schnell in diesem unnötigen Aufguss einer eigentlich schon längst vergessenen Spielegeneration eindösen.
Titel: Armored Core V
Genre: Action
Entwickler: From Software
Publisher:Namco Bandai
Plattform: PC. Xbox 360
Preis: ca. 50 Euro



















