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Das kann man sich gerne auf der Zunge zergehen lassen

Honig – Empty Orchestra // Glass Books Records // VÖ: 27.04.12

 

Diese Singer/Songwriter sprießen im Moment aus dem Boden wie die Pilze im Herbst. Doch nur wenige sind dann auch wirklich genießbar. Stefan Honig, der mit „Empty Orchestra“ sein drittes Album veröffentlicht, trägt einen schönen Hintergrundsoundtrack zum Frühling 2012 bei. Wer The Postal Service oder Electric President mag, der wird auch an Honig seinen Gefallen finden. Melodisch, stimmungsaufhellend und ein angenehmer Stimmklang – das ist das Album in wenigen Worten.

 

Jedes Lied wird von der Gitarre begleitet, die der Rheinländer natürlich selbst bespielt. Es ist nicht so, dass man in eine andere Welt gezogen wird, wenn man seine Musik hört, jedoch muss das auch keine Anforderung sein. Was er auf jeden Fall schafft, ist eine schöne Atmosphäre. Für ihn spricht außerdem die Authentizität der Texte und der Komposition, da er ausschließlich mit guten Freunden an diesem Album gearbeitet hat. Seine Stimme erinnert ein wenig an Ben Gibbard (Death Cab for Cutie), dessen englischer Aussprache er in nichts nachsteht.

 

Honig, der vor seinem Soloprojekt in einer Metalband gespielt hat, versteht es offensichtlich, zwischen den Musikgenres zu wechseln. Um unabhängig von einem Label arbeiten zu können, gründete er 2011 sein eigenes namens „Glass Books Records“. Auf „Empty Orchestra“ wird der Hörer stets von schönen Gitarrenklängen verwöhnt. Ein musikalisches Werk, mit dem ein Musikliebender sehr wohl seine CD-Kollektion erweitern und bereichern kann.

 

Autor: 
Lisa Maucher
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