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Entschärfung des Brennpunkts

Kulturpark: Stadt und Polizei stellen bis Mai Sicherheitskonzept gegen gewalttätige Übergriffe

 

Stadt und Polizei haben sich geeinigt, ein Sicherheitskonzept für den Kulturpark in Wiesbaden zu entwickeln. Der Bereich rund um den Schlachthof sei zu einem sozialen und kriminellen Brennpunkt geworden. Gerade exzessiver Alkoholkonsum von Jugendlichen, aber auch Meldungen über Körperverletzungen, Diebstähle und Raubstraftaten treten gehäuft auf. Die Gewaltbereitschaft gipfelte im vergangenen November darin, dass der Auszubildende Fabian Senft geschlagen und getreten wurde - was für den 18 jährigen tödlich endete. Der Tod des jungen Mannes beschleunigte die Einsicht um Bemühungen zur Verbesserung der Sicherheitslage rund um den Schlachthof. „Im Kulturpark ist einiges aus der Spur gelaufen", räumt Ordnungsdezernentin Birgit Zeimetz ein. Der Kulturpark, als Treff mit einer großen Anziehungskraft für Jugendliche, müsse erhalten bleiben, aber es brauche Regeln und Ordnung. Die bisherigen Vorstellungen sind noch überschaubar: bessere Ausleuchtung des Geländes, Gespräche mit benachbarten Tankstellenpächtern oder dem Real-Markt in der Mainzer Straße, alles Alkohol-Versorgungsstationen.

Autor: 
Daniel Streuber
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