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Jäger und Sammler

Das Leben in der Steinzeit war nicht so kompliziert wie heute: Die Nahrung beschränkte sich auf Mammutfleisch, Beeren und Kräuter, und Wertgegenstände waren nicht iPod und Co, sondern Krüge, Felle, Tierschädel und Halsketten. Zumindest sind das die Dinge, für die man bei „Jäger und Sammler“ Punkte bekommt.

 

Das Spiel beginnt im Sommer, die zwei bis vier Spieler brechen auf, um möglichst viele Punkte nach Hause zu bringen. Dabei dürfen sie aber nicht vergessen, einerseits in den Winterlagern ihre Zelte aufzuschlagen und andererseits auch ein paar Waffen aufzusammeln. Denn ohne die können sie keine Mammuts erlegen, für die es besonders viele Punkte gibt. Ist alles aufgesammelt, beginnt der zweite Durchlauf des Spiels, der Winter. Das bedeutet, es gibt weniger Waffen, aber mehr Mammuts (gut, wenn man noch Pfeil und Bogen aus dem Sommer auf Lager hat), und andere Gegenstände, die man sammeln kann. Ist auch der Winter vorbei, hat der Spieler gewonnen, der am besten gejagt und gesammelt hat – und so die höchste Punktzahl erreicht.

 

Das Spiel ist sehr leicht zu verstehen, macht aufgrund verschiedener möglicher Strategien aber überraschend viel Spaß: Soll man nun möglichst schnell zu den Mammuts laufen, die viele Punkte geben, oder lieber alles, was auf dem Weg liegt mitnehmen. Und wie kann man am besten seinen Gegenspielern das Leben schwer machen, ihnen womöglich alle Wege abschneiden? Rivalitäten gab es schließlich auch schon vor zehntausend Jahren.

 

Jäger und Sammler

Brettspiel, Amigo

Alter: ab 10 Jahren

Anzahl der Spieler: 2-4

Spielzeit: 45-60 Minuten

Rubrik: Taktikspiel

Preis: ca. 25 Euro

 

Regelverständnis: 4 von 5 Würfeln

Denkanspruch: 3 von 5 Würfeln

Ausstattung: 5 von 5 Würfeln

Spielspaß: 4 von 5 Würfeln

Autor: 
Matthias Schmidt
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