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Japanisches Frankfurt
Vielmehr als nur Godzilla-Filme und Zeichentrick – zum elften Mal findet das japanische Filmfestival Nippon Connection in Frankfurt statt.
Unter dem Schlagwort Nippon Cinema werden neue, ausgezeichnete Filme dargeboten. Unter anderem das Spielfilmdebüt „Milocrorze - A Love Story“ des Künstlers Yoshimasa Ishibashi, das ein Genre-Mix aus Musical, Märchen und Samurai-Drama ist. Die Anime-Künstler der Ghibli-Studios sind auch vertreten mit ihrer Deutschlandpremiere „Arrietty“ von Regisseur Hiromasa Yonebayashi und basierend auf einem Drehbuch von Hayao Miyazaki.
Neben dem Mainstream-Kinovergnügen gibt es ein neu aufgelegtes Nippon Vision. Unter dessen Rubrik werden vielversprechende Filme von Nachwuchskünstlern vorgestellt. Direkt von der Berlinale kommt so der Film „Heaven’s Story“, der ein eindrucksvolles Bild zum Thema Schuld und Sühne zeichnet.
Den fünf Abschlussfilmen der Tokyo University of Arts ist ein Sonderprogramm gewidmet. Das Rahmenprogramm umfasst zudem den Nippon Cinema Award, der mit 2000 Euro prämiert wird, und den Nippon Vision Award, dessen Preisträger eine Untertitelung für den nächsten Film erhält. Nippon Retro rundet das Filmprogramm mit Werken des Filmemachers und Poeten Sion Sono ab.
Von Ausstellungen über Verpackungsdesign und Tusche-Malerei für Kinder bis hin zur Kendo-Session mit dem japanischen Generalkonsul hat man schließlich die Gelegenheit im Rahmen der Nippon Culture weitere Einblicke in die japanische Kultur zu erlangen. Wenn man sich nach dem Kochkurs in der Sake-Lounge entspannt hat, kann gefeiert werden.
Nippon Connection, 27. April bis 1. Mai, diverse Veranstaltungsorte in Frankfurt
Infos und Programm: www.nipponconnection.com
















