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justmainz stellt sich vor

Das Junge Staatstheater Mainz präsentiert sich selbst und sein Programm zur Spielzeit 2014/2015 der Öffentlichkeit

 

Wer kann schon von sich behaupten, das Patenkind eines ganzen Orchesters zu sein oder sich schon im Grundschulalter ganz genau hinter den Kulissen eines landeshauptstadtlichen Theaters auszukennen? „justmainz“, wie das Junge Staatstheater ab kommender Spielzeit heißen wird, macht's möglich und stellt ein flächendeckendes Programm zur Nachwuchsförderung vor, das durch Kooperation mit Mainzer Schulen jeglicher Bildungsformen tatsächlich alle Kinder erreichen kann – unabhängig von Herkunft und Elternhaus. 

Zu den neuen kreativen Köpfen von justmainz gehören fortan Theaterpädagogin Johanna Jonasch, Theaterpädagogin und Dramaturgin für junges Publikum, Katrin Maiwald sowie Tanzpädagoge Felix Berner. Komplettiert wird das Team von dem Konzertpädagogen Ates Yilmaz und Sabine Köhler, die bereits seit dreißig Jahren die Ballettschule betreut. Angereichert mit frischem Blut und innovativen Ideen,wurde in dieser Woche nun der facettenreiche Spielplan für alle Altersstufen und ein ergänzendes musik-, tanz- und theaterpädagogisches Angebot des Staatstheaters vorgestellt. Wir haben einige der Highlights herausgepickt:

 

Gewiss eine besondere Aktion ist der sogenannte „Jubeljahrgang“. Anlässlich des 500sten Geburtstages der Philharmonie werden alle Kinder, die im Jubiläumsjahr 2014 zur Welt kommen, eingeladen, sich als Patenkinder sechs Jahre lang vom Staatsorchester musikalisch begleiten zu lassen. Hierzu zählen neben kleinen Präsenten auch jährlich stattfindende Konzerte, zugeschnitten auf das jeweilige Alter der Kinder. Bereits 350 Babys seien derzeit schon kostenlos angemeldet worden.

Dass justmainz sich aber auch nach der Einschulung um die kleinen Theatergänger kümmert, zeigt das Projekt „TheaterStarter“ und dessen Fortsetzung „enter“. Dieses Kooperationsprogramm richtet sich an Klassen der 1. bis 4. beziehungsweise 5. bis 8. Jahrgangsstufe und führt die Kinder spielerisch an das große Themengebiet „Theater und Bühne“ heran. Höhepunkt ist in jedem Jahr mindestens ein Theaterbesuch, der durch Workshops und Nachbesprechungen ergänzt und vertieft werden kann. Für die Lehrer werden hierzu umfassende Seminare und Zusatzmaterial angeboten. Die ausführliche Programmvorstellung findet zum Jahresbeginn statt.

Auch das Alter von 12 bis 25 wird mit einem breiten Spektrum abgedeckt. In Theaterclubs aller Sparten hat man die Gelegenheit, sich seine ganze Jugend kreativ auszutoben. Von wöchentlichen Tanzworkshops bis hin zur Auslebung des „Spieldrangs“ - hier kann der Theaterteenie je nach Ambition und Anspruch, erste Bühnenerfahrung sammeln oder selbige ausbauen.

Und wer sich auch nach der Immatrikulation immer noch zum jungen Staatstheater zählen möchte, kann sich in der kommenden Spielzeit in einem 3-Tage-Intensivworkshop mit dem Medea-Mythos, geknüpft an Cherubinis Oper „Médée“, beschäftigen. Auch für Rampenscheue kann dies interessant sein, da von Mitarbeitern des Hauses zudem Einblicke in Lichtdesign, Tontechnik, Maske und Kostüm sowie die Öffentlichkeitsarbeit gegeben werden.

 

Zu den Glanzpunkten des Spielplans gehören in diesem Jahr unter anderem „Die Schneekönigin“ als Weihnachtsmärchen (Premiere: 14. November), die medienkritische Tanzproduktion „much│less“ (Uraufführung: 25. Februar) und die Uraufführung der zeitgenössischen Oper „Hamed und Sherifa“ (28. Mai), in der es um das große Thema Gender und Geschlechterrollen gehen wird. Für alle Altersgruppen hält justmainz etwas bereit.

 

Vom ersten Betreten der Bühne Welt bis hin zum expressiven Tanz ins Berufsleben, kann man sich hier vom Staatstheater Mainz begleiten lassen und so wertvolle kulturelle Erfahrungen und Qualifikationen sammeln.

Einen Überblick aller Projekte und Angebote sowie den genauen Spielplan gibt’s hier (→ www.staatstheater-mainz.com/justmainz) oder druckfrisch im neuen Programmheft des Jungen Staatstheaters 2014/2015.

 

 

 

 

 

 

 

Autor: 
Sarah Beicht
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