Nippon Connection 2011: Karate-Robo Zaborgar
Trash works!
“Zaborgar!” In einer Welt, in der jeder Karate kann, Wissenschaftler eine seltsame Substanz namens Daimonium entwickeln und die grausamen Schurken auf einer fliegenden Burg zuhause sind, da hilft nur ein echter Kampfroboter, gepaart mit unerschrockenen Geheimpolizisten, um die Menschheit vor dem Ende zu bewahren. Das sind die 70er Jahre! Aber Vorsicht: Auch die Bösen verfügen über so manch teuflische, technische Waffen. Und einige sehen auch noch verdammt heiß aus. Da muss ein echter Kampfroboter schon was auf dem Kasten haben, um gegen Ameisenroboter und Bulldoggenautos anzukommen. Und Zaborgar hat so einiges drauf. Auf Funk-Zuruf seines Partners und Freund Yutak Daimon (Geheimpolizist aus Leidenschaft) schießt, fliegt und kämpft er Karate. Besonders toll: Er kann sich in ein rotes Motorrad mit Gesicht verwandeln.
„Zaborgar!“, rief Regisseur Noboru Iguchi enthusiastisch aus und animierte das Publikum, das Gleiche zu tun, wann immer sich der sympathische Roboter in Gefahr befindet. Und das Publikum schrie zwischen lautem Gelächter und Szenenapplaus. So originalgetreu wie möglich wollte Iguchi an die Kultkinderserie aus seinen eigenen Kindertagen anknüpfen und das Ergebnis ist geilster 70er Jahre-Robotrash. Hemmungsloses Overacting und Heldenposing, trashige Kostüme, fetzige Action und ein sympathischer Kinderhumor, selbst in den tödlichsten Szenen. Naiv und selbstreflexiv. Selbst zur Preisverleihung schrien die Stimmen: „Zaborgar!“ Leider ohne Erfolg.














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