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Oststadt Wiesbaden

(jok) Im April wird Wiesbaden mit dem „goEast“ wieder eine Woche lang zur westlichen Hochburg des ost- und mitteleuropäischen Films.

 

Das Festival hält mit 27 Kurz- und Langfilmen aus rund dreißig Ländern ein reichhaltiges Programm bereit. Der Wettbewerb verspricht einen spannenden Kampf um die „Goldene Lilie“, den Dokumentarfilmpreis „Erinnerung und Zukunft“ sowie Preise für die beste Regie und für künstlerische, Vielfalt schaffende Originalität. Über den Sieg entscheidet eine internationale Jury.

 

Auch der Bereich Nachwuchs wird vom sportlichen Wettkampf geprägt: 32 Filme, drei Weltpremieren und drei Förderpreise. Im Hochschulwettbewerb kämpfen Unis von Tiflis bis Kassel um Jury- und Publikumspreise. 

 

Konkurrenz und Rivalität sind für dieses Festival jedoch das falsche Vokabular, was auch die neue Rubrik Beyond Belonging deutlich macht. Grenzen, geografische wie kulturelle, werden außer Acht gelassen und Themen, die uns alle gleichermaßen berühren, suchen auf filmischem Weg hier den Dialog mit dem Publikum: Arbeiten im Ausland und sprachliche Barrieren, Migration und Fremdsein finden sich hier und dort.

 

Der Dialog endet natürlich nicht an der Kinotür. Ein buntes Rahmenprogramm mit Partys, Lesungen und Diskussionsrunden eignet sich hervorragend, um Land, Leute und Kultur kennen zu lernen oder aber auch mit Filmschaffenden ins Gespräch zu kommen.

 

goEast, 6. bis 12. April, Caligari und Villa Clementine Wiesbaden

Infos und Programm: www.filmfestival-goeast.de

 

 

Autor: 
Johannes Kraus
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