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Peng zieht Ende des Jahres aus

Peng, die Gesellschaft zur Förderung von Design, Kunst und Kommunikation in Mainz, muss im November dieses Jahres wieder von dem Schulgelände auf dem Hartenberg runter.

Der Mietvertrag wurde nicht verlängert: die alte Schule soll abgerissen werden um Platz für neuen Wohnraum zu schaffen. Die Mitglieder des Peng sind dennoch vor allem dankbar, die Chance gehabt zu haben, diesen leer stehenden Platz seit 2014 nutzen zu können. Das hauptsächlich durch Spenden finanzierte Peng ist auf niedrige Mieten angewiesen und daher jetzt auf der Suche nach neuen Räumlichkeiten. Der bevorstehende Auszug schreckt die Betreiber nicht ab – das Peng ist fest in der Mainzer Kunst- und Kulturszene verankert, und die Peng-Leute unterstreichen das mit „Mainz brauch uns einfach“. Dennoch wird es schwer bezahlbares Ausstellungsgelände möglichst im Mainzer Zentrum zu finden.

Fest verankert hat das Peng sich im Mai auch an verschiedenen Mainzer Locations: neben der am 1. Mai startenden Ausstellung „Was geht Alter“ von Max Weinberg und Freunden im Pengland finden ab dem 15. Mai auch wechselnde Ausstellungen im „Peng-Container“ auf der Planke Nord statt. Hier werden Filmvorführungen geboten, gleichzeitig dient der Container aber auch als Ausstellungsraum und wird alle drei Wochen mit neuen Inhalten bespielt. Gemeinsam mit der Schnittstelle 5 belebt das Peng zusätzlich ab dem 14. Mai außerdem das alte Allianzhaus neben dem schon schön mit wechselnden Ausstellungen von Künstlern aus 14 Ländern unter dem Titel „Pop up Peng“ und sorgt somit für mehr Präsenz in der Stadt. 

Autor: 
Tanja Ebner
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