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Pengland zieht in alte Schule

Der Mainzer Kunst- und Kulturverein Peng zieht Ende März in die leerstehende Peter-Jordan-Schule auf dem Hartenberg.

 

Kunst- und Kulturinteressierte können aufatmen: In Zusammenarbeit mit dem Kulturdezernat der Stadt Mainz hat das Team des Kunstvereins Peng eine neue Bleibe gefunden. Im März wird der Verein in die seit 2010 leerstehende Peter-Jordan-Schule auf dem Hartenberg ziehen. „Das ist nicht die beste Lösung der Welt, aber es ist eine gute und vor allem eine greifbare Lösung“, so der Peng-Vorsitzende Andreas Fitza. Vorteil der Lage hinter dem SWR: kaum Nachbarn, die gestört werden könnten und viel Fläche zum Gestalten und Ausleben – auch im Freien. Das Konzept des Vereins, Künstlern einen Raum zum Ausstellen und zur Präsentation ihrer Kunst zu bieten, bleibt bestehen. Die Pressesprecherin des Penglands Ida Hattenberger dazu: „Die Künstler können machen, was sie wollen“. Und mit einem Augenzwinkern fügt sie noch hinzu: „Solange danach geputzt wird.“

 

Sicherheitstechnisch ist die ehemalige Schule am Hartenbergpark ebenfalls bestens ausgestattet: Brandschutztüren und Rauchmelder sind bereits vorhanden, genauso wie funktionstüchtige sanitäre Anlagen und eine Heizung. Die Kosten dafür müssen zwar an die Stadt Mainz erstattet werden, durch die Beliebtheit der Veranstaltungen im Peng, die auf Spendenbasis beruhen, dürfte das allerdings kein Problem sein. Eine finanzielle Eintrittsbarriere soll es auch weiterhin nicht geben.

 

Im Kulturdezernat freut man sich über die gefundene Lösung genauso wie das Peng-Team, das sich, so Fitza, schon auf eine „lange und quälende Sucherei“ eingestellt hatte. Denn nach der Nutzung der riesigen Räumlichkeiten des Autohauses Kraft im vergangenen Jahr seien „die Anforderungen an neue Räume natürlich gestiegen“, so Fitza. Schließlich habe man dort teilweise „drei Ausstellungen gleichzeitig“ am Laufen gehabt. Ungern wäre man deshalb wieder in ein 30 Quadratmeter kleines Ladenlokal in der dicht besiedelten Innenstadt gezogen. Das Peng-Team ist jetzt erleichtert und motiviert. Die ersten Gestaltungspläne schwirren schon in den Köpfen, zeitnah soll mit dem Umbau begonnen werden, sodass die erste Ausstellung bereits Ende März oder Anfang April stattfinden könnte. Offizielle Termine werden in den nächsten Wochen bekannt gegeben.

 

Das neue Zuhause des Penglands ist jedoch wieder nicht auf unbestimmte Zeit verfügbar. Auf dem Gelände der Schule sollen Wohnungen gebaut werden, der Mietvertrag mit der Stadt gilt zunächst für ein Jahr. Aber das macht ja auch den Reiz des Peng aus … es bleibt spannend!

 

 

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Lara Bornheimer
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Das Peng hat ein neues Zuhause ...
.... gefunden. In der Peter-Jordan-Schule auf dem Hartenberg.
Kulturdezernentin Marianne Grosse und Peng-Vorsitzender Andreas Fitza
Die erste Kunst ist schon da ...
Auf dem Rundgang mit der Presse
Der Innenhof. Was kann man da ...
... wohl alles im Sommer machen?
Noch eine Ansicht von draußen.