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Release the truth within us

Standing Ovations für einen emotionsgeladenen Auftritt mit einer umwerfenden Choreographie. Die Tänzer des Mainzer Staatstheaters präsentieren MAGMA.

 

Fieber: Die inneren Kräfte
 

Jeder Mensch wird von Kräften beeinflusst, die er nicht kontrollieren kann. Egal, ob von Innen oder von Außen. MAGMA besteht aus zwei Teilen, die diese Einflüsse auf den Menschen tänzerisch darstellen. Am Donnerstagabend feierte MAGMA im Kleinen Haus in Mainz Premiere. Der erste Teil von MAGMA ist die Choreographie von Alessandra Corti „Fieber“. Schon von Anfang an wird klar, dass das Thema das Innere und die Gefühlswelt des Menschen ist. Es geht darum, niemals aufzugeben und sich an die Hoffnung zu klammern. Der Zuschauer wird mit einer Textprojektion des Gedichts „What I Believe“ von J.G. Ballard in das Stück geführt. „Fieber“ begeistert mit einer Mischung aus ausdrucksvollem Tanz und passenden Projektionen an der Wand. Die Tänzer strahlen mit jeder Bewegung Emotion aus und fesseln die Zuschauer. „Fieber“ schafft es, das komplexe Innenleben des Menschen darzustellen. Die Kostümwechsel und die sich in ihrer Intensität steigernde Musik verstärken die wechselnden Emotionen und die innere Unruhe.
 

Fall Seven Times: Ein Spiel mit der Schwerkraft
 

Guy Nader und seine Partnerin Maria Campos erforschen mit dieser Choreographie die Grenzen der Physik. Die Schwerkraft ist ein äußerer Einfluss, der sich keiner entziehen kann. Die Tänzer lassen es jedoch oft so aussehen, als ob sie das für einen Moment könnten. Mit einer weißen Bühne und einheitlichen Outfits lag der Fokus komplett auf der eindrucksvollen Choreographie. Die Tänzer werden herumgeworfen, gedreht und lassen sich wie in Slow Motion fallen. Dem Publikum ist die Spannung anzumerken. Der Tanz reißt einen komplett mit, man vergisst die Zeit.

Die zwei Teile von MAGMA ergänzen sich harmonisch und begeistern nicht nur, sondern schicken auf eine emotionale Reise.

 

Weitere Aufführungen: 4., 11., 14. und 20. November, 09. Dezember sowie 4. Januar

 

Autor: 
Ricarda Barlen
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