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Rock'n'Pop Youngsters

Die erste Decade geht zu Ende, die nächste bricht an: ab sofort können sich rheinhessische Jugendbands bewerben, um mit dem ROCK-N-POP-YOUNGSTERS-Projekt in das Jahr 2012 zu starten.

 

 

Und diesmal sind auch für junge Bands aus den angrenzenden rheinhessischen Regionen die Zugangsvoraussetzungen erleichtert: „Wir hatten in den zurückliegenden Jahren immer wieder Bewerbungen junger Bands aus Nachbarlandkreisen, die nicht an der Kooperation beteiligt sind. Diese Jugendbands, hatten mitunter ein starkes musikalisches Potenzial, konnten dann aber leider nicht teilnehmen. Deshalb haben wir bereits Ende 2010 die Wettbewerbsregeln geändert, um gerade ihnen trotzdem die Türen zu unserem jugendkulturellen Projekt zu öffnen,“ betont Werner Frank, Mitarbeiter des Kreisjugendamtes Mainz-Bingen, Initiator und zentraler Koordinator des Ganzen.

 

Zwar richtet sich der Wettbewerb zunächst an Bands, bei denen mindestens die Hälfte ihrer Mitglieder im Landkreis Mainz-Bingen und/oder in der VG Wörrstadt und/oder in den Städten Mainz und/oder Worms wohnen. Aber schon seit 2011 gilt: Falls nicht genügend Bewerbungen dieses Kriterium erfüllen, werden auch Bands berücksichtigt, von denen nur ein Mitglied in diesem Bereich wohnt und gleichzeitig mindestens die Hälfte ihrer Mitglieder in Rheinland-Pfalz wohnen.

 

Weitere Bedingungen: Das musikalische Programm der jeweiligen Band muss mindestens fünfzig Prozent Eigenkompositionen umfassen und alle Instrumente müssen ‘live’ gespielt werden. Alle Mitglieder der Band müssen jünger als 27 Jahre sein (Stichtag: 18.11.2011). Die Band muss außerdem Amateurstatus haben, d.h. keinen Manager, keinen Platten- oder Verlagsvertrag besitzen. Bands mit rechtsextremen, rassistischen oder sonstigen menschenverachtenden Liedern sind nicht teilnahmeberechtigt.

 

Es wird im nächsten Jahr für max. 38 teilnehmende Bands wieder sieben Vorrundenkonzerte, zwei Halbfinalkonzerte und natürlich wieder das traditionelle Finale in Ingelheim geben. In allen zehn Konzerten werden jeweils maximal vier 4 Wettbewerbsbands 30 Minuten Zeit haben, Publikum und Jury von sich zu überzeugen. Die Fachjury setzt sich aus Musikern, Mitgliedern von Musikerinitiativen, Tonstudioinhabern, Medienvertretern aller Sparten und aus pädagogischen Fachkräften der beteiligten Jugendzentren und Jugendhäuser zusammen. Darüber hinaus haben die Konzertbesucher bei allen Veranstaltungen die Möglichkeiten, mittels Stimmkarten an der Entscheidung gleichberechtigt mitzuwirken. Als Anreiz zur Publikumsbeteiligung werden CDs oder Eintrittskarten verlost. Die Stimme der Fachjury und die Stimme des Publikums gehen zu jeweils 50 Prozent in die Wertung ein.

 

Den Finalisten winken Preisgelder und Gutscheine im Wert von insgesamt mehr als 1500 Euro, der Siegerband darüber hinaus noch verschiedene Auftrittsmöglichkeiten bei größeren Konzerten in der Region.

Als potenzielle ‘LOCAL HEROES’ sollen die Bands bei den lokalen Vorrunden zunächst die Möglichkeit haben, möglichst „heimatnah“, d.h. in Nähe zu ihren Fans und dem Raum, in dem sie bereits bekannt sind, aufzutreten. Bei der Anmeldung werden deshalb Wunschspielort-Prioritäten abgefragt.

Autor: 
Ingo Bartsch
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