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So! soll es sein, So! kann es bleiben

Interview mit SUNA

 

Was als Gag für den Abiball begann entwickelte sich zur Erfolgsgeschichte. Die Mainzer A Cappella- Band „So! …und nicht anders“ haben pünktlich zur Fußball-WM einen Mainzer WM-Song veröffentlicht und wollen damit für Kinder in Brasilien spenden. Bei „Weltmeister am Zuckerhut“ feiern die Mainzer Fastnachter, aber auch kritische Töne werden angestimmt. STUZ traf die fünf Jungs zum Interview:

 

STUZ: Warum brauchen wir noch einen WM-Song?

Benedikt: Es gibt noch keinen A Capella- Song!

Nicolas: Es ist eben ein gutes Transportmittel, ein guter Anknüpfungspunkt. Als wir gemeinsam über Themen gebrainstormt haben, kamen wir auf die zwiegespaltene Situation in Brasilien. Trotz schöner WM bleiben eben die Probleme bestehen. Da läuft einiges nicht ideal. Mit der Idee, pro Klick einen Cent an ein Musikprojekt für Straßenkinder zu spenden, schlagen wir also zwei Fliegen mit einer Klappe. Wir wollen unserem Stil treu bleiben, aber nicht belehren.

 

Was ist überhaupt so toll an Fußball?

Josef: Es macht einfach Bock. Das Public Viewing reißt mit.

Benedikt: Wir waren auf der besten WG-Party; es wurde den ganzen Abend nur Fußball geschaut und egal, ob die Leute eine Dauerkarte haben oder nur zweimal im Jahr schauen,  meint jeder, das beste Fachwissen zu haben. Es packt einfach jeden; so eine WM verbindet.

Christoph: Das Schöne an so einem gesellschaftlichen Großereignis ist auch, dass du weißt, dass fast alle um einen herum zeitgleich dieses Tor mitbekommen.

Josef: Es ist natürlich auch ein guter Grund, mal ein bisschen Nationalstolz zeigen zu dürfen.

 

Für alle, die euch noch nicht kennen: Wer seid ihr und seit wann gibt es euch?

Christoph: Angefangen hat es als Abiprojekt 2007, in der jetzigen Konstellation sind wir seit 2010 unterwegs. Mittlerweile bringen wir auch Alben heraus und  spielen 40-50 Gigs im Jahr. Da vergisst man auch den Rest schon mal (lacht).

Thomas: Trotzdem sind wir nicht so drauf angewiesen wie komplette Profis, also haben dadurch mehr Freiräume.

Christoph: Also zeitlich ist es so wie ein Nebenjob, von daher achten wir darauf, dass sich Sachen lohnen; entweder finanziell oder emotional.

 

Eure Musik in drei Worten?

Christoph: authentisch

Benedikt: direkt

Nicolas: supergeil

Christoph: und ein bisschen koordiniertes Chaos!

 

In eurem Video machen alle möglichen Mainzer mit, warum sollte das denn genau so! und nicht anders (Vorsicht Wortspiel) sein?

Christoph: Wir waren schon an Fastnacht beim MCC und als wir gedreht haben hatten sie gerade ihre Tagung im Hilton.

Nicolas: Dann haben wir kurz mit ihnen gesprochen und es ging los. Naja, sie wollten ja auch das Unkonventionelle und dass wir frischen Wind reinbringen (alle grinsen).

Christoph: Sie sind aber auch ein witziger Haufen. Wir sind keine gebürtigen Mainzer, aber auf jeden Fall Wahlmainzer. Ein lokales WM-Video gab es, glaube ich, auch noch nicht. Wir wollten zeigen, dass es eben alle berührt, ob im Büro, bei den Fastnachtern oder im Stadion.

 

Wer SUNA bald schon live erleben will, muss die Daumen drücken. Sollte die deutsche Nationalmannschaft ins Viertelfinale kommen, treten die fünf Jungs beim Public Viewing im Stadion auf. Alternativ kann man auch auf das eigene Glück vertrauen und beim WM-Tippspiel auf ihrer Facebook-Seite mitmachen. Weitere Termine unter: http://www.so-undnichtanders.de/

 

 

 

Autor: 
Frederike Holewik
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SUNA- Weltmeister am Zuckerhut