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The Witcher 2
Der Hexer Geralt ist professioneller Monsterjäger und persönlicher Berater des Königs. Mitten im Thronfolgekrieg wird jener ermordet und unser Geralt findet sich plötzlich im Kerker wieder mit einer frischen Intrige, die ihn als Mörder darstellt.
Spieler, die den ersten Teil nicht kennen, sollten sich unbedingt über die vorherigen Geschehnisse informieren. Die Ereignisse knüpfen gnadenlos an das Ende von The Witcher an. Oft begegnet unser Held auf scheinbar bekannte Gestalten, während der Spieler überrascht mit den Schultern zuckt. Zucken tun auch die Gegner, auf die Geralt trifft. Neben Räubern und Elfen darf er sich auch durch Wildtiere und Untote hacken. Dabei führt Geralt das Schwert virtuos. Die Kämpfe sind so schnell und dynamisch wie blutig. Als Hexer hat man natürlich auch eine handvoll Zaubersprüche, die man im Kampf einsetzen kann oder um Leute im Gespräch zu manipulieren. Der polnische Entwickler CD Project ließ alle Dialoge im Spiel komplett vertonen. Wer Lust hat, schaltet durch alle möglichen Sprachpakete und checkt, wo am schlimmsten geflucht wird. Überhaupt ist The Witcher 2 bis aufs Mark verdorben. Geralt ist nicht nur Meister im Schwertkampf, sondern auch im Verführen von weiblichen Geschöpfen. Neben Magierinnen und Huren kann man als Spieler sogar versuchen, einen Sukkubus ins Bett zu bekommen. Dabei ist The Witcher 2 selbst wie ein Sukkubus: verführisch schön, aber unheimlich hungrig. Die atemberaubende, detailreiche und atmosphärische Grafik stellt sehr hohe Ansprüche an den Rechner. Wer diese Hürde nehmen kann, erlebt das bisher beste Action-Rollenspiel des Jahres.





















