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Honorar statt Provision

Die Honorarberatung basiert auf der transparenten Trennung von Beratungsleistung und Produktlösung – das hat Vorteile gegenüber anderen, scheinbar „kostenlosen“ Beratungen.

 

Durch die reine Beratungsdienstleistung wird der Kunde in die Lage versetzt, komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge zu verstehen, durch die ganzheitliche Betrachtungsweise Vor- und Nachteile aller Einflussfaktoren zu bewerten und daraus selbstständig Entscheidungen für seine persönliche Situation zu treffen.

 

Der (Finanzdienstleistungs-)Markt im Wandel
Vor einem Kaufprozess steht in der Regel eine Beratungsleistung, insbesondere bei komplexen Produkten und Sachverhalten. Diese zunächst „kostenlose“ Beratung wird in der Regel durch einen sich anschließenden Produktverkauf und den damit einhergehenden Produktkosten finanziert. Der Erlass diverser Gesetze und Vorschriften in den letzten Jahren erfordert die konsequente Offenlegung von Kosten. Der Kunde erhält somit bereits vor Vertragsabschluss einen Überblick ergebnisrelevanter Einflussfaktoren seiner Entscheidung. Im Bereich der Finanzdienstleistungen haben darüber hinaus die Auswirkungen und Folgen der Finanzmarktkrise die Kunden sensibilisiert. Der aufgeklärte Kunde weiß, dass vermeintlich „kostenlose“ Beratungsgespräche bei Banken, Versicherungen oder Bausparkassen durch den Verkauf eines – oftmals hauseigenen – Produktes finanziert werden. Dabei sind die durch den Kaufabschluss indirekt anfallenden Kosten unterschiedlichster Art für den Kunden oftmals nur sehr schwer nachzuvollziehen. Transparente Beratungskonzepte gewinnen somit an Bedeutung.

 

Honorarberatung
Die Honorarberatung ist eine Dienstleistung eines neutralen Beraters – vergleichbar der eines Architekten, Steuerberaters oder Rechtsanwalts – bei dem ausschließlich der Wissenstransfer und der Zeitaufwand vergütet werden. Dabei geht es nicht um den Verkauf eines (bestimmten) Produktes, sondern um eine objektive, nachhaltige Beratung und Betreuung des Mandanten. Der Kunde wird dabei in die Lage versetzt, die Auswirkungen einzelner Entscheidungen ganzheitlich zu betrachten und zu verstehen, um so eigenständig Entscheidungen zu treffen. Für diese Dienstleistung vereinbaren Kunde und Berater im Vorfeld ein entsprechendes Honorar – einmalig oder laufend, nach einem festen Stundensatz, über ein Pauschalhonorar nach Gesamtaufwand oder erfolgsabhängig. Die Honorarberatung schließt dabei jegliche offene oder verdeckte Vergütungen durch Dritte (Banken, Versicherungen, Bausparkassen, Fondsgesellschaften etc.) aus.

 

Nettotarife
Ergibt sich über die reine Honorarberatung hinaus konkreter Handlungsbedarf, erfolgt die Umsetzung über sogenannte Nettoprodukte. Diese sind frei von Provisionen, Ausgabeaufschlägen, provisionsabhängigen Verwaltungskosten, Rückvergütungen (Kickbacks) und Folgeprovisionen. Die Kostenvorteile der Nettoprodukte führen im Anlagebereich, insbesondere bei einem mittel- bis langfristigen Anlagehorizont, zu einer höheren Rendite und folglich höheren Ablaufleistung.

 

Vorteile
Durch die Honorarberatung erhält der Kunde eine objektive Analyse, unabhängige Beratung und konkrete Lösungsansätze ohne die Verpflichtung, ein Produkt kaufen zu müssen. Die Kosten der reinen Honorarberatung inklusive der Umsetzung mittels Nettoprodukten liegen in Summe unter denen des produkt- und provisionsgesteuerten Vertriebs und bringen dem Kunden einen echten Mehrwert bei voller Kostentransparenz. Die Beratungs- und Dienstleistung ist durch das zu zahlende Honorar abgegolten.

Autor: 
Andreas Kissel
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