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Student, Absolvent, Berufseinsteiger

Mit Aufnahme des Studiums beginnt ein neues Leben: Die Bewerbung um einen Studienplatz, die Immatrikulation, der Umzug, die ersten Vorlesungen, neue Leute, Partys … und neue Risiken.

 

Der neue Lebensabschnitt kann beginnen. Damit sich all die Mühen auch langfristig lohnen, ist eine frühzeitige Absicherung in verschiedenen Bereichen ratsam. Denn bereits kleine Missgeschicke, eine Krankheit oder ein Unfall können all das zerstören, was man sich gerade mühsam aufbauen möchte.

 

Krankenversicherung
Die Krankenversicherung zählt in Deutschland zu den wichtigsten Versicherungsleistungen – auch Studenten müssen sich mit der Einschreibung um den entsprechenden Versicherungsschutz kümmern. In den ersten Studienjahren ändert sich in den meisten Fällen nicht viel: Wer bis zum Abitur in der gesetzlichen Krankenversicherung der Eltern mitversichert war, bleibt in aller Regel auch für die Zeit seines Studiums weiterhin kostenlos familienversichert (bis zum 25. Lebensjahr). Mit Wegfall der Familienversicherung – ob aus Altersgründen oder aufgrund eines Einkommens – erfolgt in der Regel der Übertritt in die studentische Krankenversicherung. Diese endet mit Ablauf des Semesters, in dem der Student das 30. Lebensjahr oder das 14. Fachsemester vollendet. Eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung schützt vor den finanziellen Folgen teurer Behandlungen im Ausland, Rücktransportkosten und mehr – beim Städtetrip, auf Urlaubsreisen oder während eines Auslandssemesters.

 

Privathaftpflichtversicherung
Während des Studiums ist man als Student beitragsfrei über die Haftpflichtversicherung der Eltern mitversichert. Allerdings ist diese Tatsache an zwei Bedingungen geknüpft: Zum einen müssen die Eltern über eine private Haftpflichtversicherung (PHV) verfügen und zum anderen muss der Student noch „formal” dem Haushalt der Eltern zugehörig sein. Die Mitversicherung über die Eltern endet in der Regel mit dem 27. Lebensjahr. Wer bereits vor dem Studium berufstätig war (Ausnahme: Berufsausbildung, Wehr- oder Zivildienst) bzw. schon ein Erststudium abgeschlossen hat, benötigt ebenfalls eine eigene PHV. Eine leistungsstarke PHV gibt es bereits ab 3,50 Euro im Monat. Mietsachschäden, Gefälligkeitsschäden, Schlüsselverlust oder Auslandsaufenthalte sollten versichert sein, um Kosten für Personen-, Sach- und Vermögensschäden in Höhe der vereinbarten Deckungssummen abzudecken.

 

Berufsunfähigkeitsversicherung
Seit Anfang 2001 gibt es keinen gesetzlichen Schutz gegen Berufsunfähigkeit für nach dem 01.01.1961 Geborene – die Absicherung wird zur Privatsache. Psychische Erkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Erkrankungen der Wirbelsäule, Muskeln oder Gelenke, Tumor- und Krebsbildung sind die häufigsten Ursachen einer Berufsunfähigkeit. Um die entstehende Versorgungslücke zu schließen, ist eine private Absicherung ratsam –je früher, desto besser. Die frühzeitige Absicherung mit einem geringen Eintrittsalter und damit meist verbunden guten Gesundheitszustand bedeuten einen geringen Zahlbeitrag. Für Studenten gibt es spezielle „Einsteiger-Tarife“ mit verminderten Anfangsbeiträgen. Über sog. Nachversicherungsgarantien kann die vereinbarte Monatsrente zum Berufseinstieg oder später ohne erneute Gesundheitsprüfung angepasst werden.

 

Jetzt abschließen
Auch mit einem studentisch kleinen Geldbeutel lassen sich bereits während des Studiums die Weichen stellen. Im Vordergrund sollte dabei zunächst die Absicherung existenzieller Risiken (wie oben beschrieben) stehen. Ein kostenloses Girokonto inkl. Kreditkarte sowie ein Tagesgeldkonto zur Bildung einer kurzfristigen Liquiditätsreserve gehören zur „Grundsaustattung“. Wichtig ist es, sich bereits frühzeitig zu informieren und dann abzuschließen.  Insbesondere im Bereich der biometrischen Risiken gilt: je früher, desto besser! Denn der eigene Gesundheitszustand wird mit zunehmendem Alter in der Regel nicht besser und die Prämie nicht günstiger.

 

Kostenlose Seminare für Studenten, Absolventen und Berufseinsteiger –
Themen, Termine und Anmeldung unter: www.leben-und-vorsorgen.de/seminare

 

Autor: 
Andreas Kissel
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