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Zeit, dass sich was dreht

Ziele setzen und systematisch umsetzen gehört zur aktiven Lebensgestaltung. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt? Welche Ziele habe ich? Wie packe ich die Umsetzung an? Und wie kann ich sicherstellen, meine Ziele auch wirklich zu erreichen? Antworten auf wichtige Fragen.

 

Ein jeder von uns hat Ziele, Wünsche, Träume und Visionen – private, berufliche und wirtschaftliche. Oftmals gehen diese fließend ineinander über oder stehen in Abhängigkeit zueinander. Je konkreter wir ein Ziel definieren, desto größer ist unser persönlicher Anreiz, dieses konsequent anzugehen und umzusetzen. Wir treffen täglich eine Vielzahl von Entscheidungen, ohne viel darüber nachzudenken. Andere schieben wir wochen- oder monatelang vor uns her, weil wir uns vor dem letzten Schritt drücken – an Gründen und Vorwänden mangelt es dabei nicht.  Insbesondere mittel- und langfristige Entscheidungen, die einen größeren finanziellen Bedarf mit sich bringen, werden oftmals auf die lange Bank geschoben. Dabei spielt der Faktor Zeit eine ganz wesentliche Rolle in unserem Leben.

 

Es gibt Dinge, die entscheiden wir ganz spontan, aus dem Bauch heraus. Viel Zeit zum Überlegen brauchen wir dafür nicht: Freunde treffen, abends in die Kneipe, ein Kinobesuch, Shopping in der City, Spaß haben und etwas Erleben. Neben dem Arbeitsalltag sind dies willkommene Aktivitäten der Abwechslung. Und das ist auch gut so. Der monetäre Aufwand für diese Aktivitäten ist in der Regel überschaubar. Doch der Blick sollte über den Tellerrand hinausgehen. Denn der finanzielle Bedarf für die wirklich großen Ziele, wie Immobilieneigentum oder Altersvorsorge, ist in den meisten Fällen wesentlich größer.

Nach der Schulzeit folgen Ausbildung und/oder Studium, die Weichen werden gestellt. Und mit dem ersten Job kommt endlich mehr Geld auf dem eigenen Konto an. Die Ansprüche wachsen mit steigendem Einkommen: größere Wohnung, eigenes Auto, Urlaube, Konsum. Neben der oben beschriebenen Spontanität stellt sich langsam der Wunsch nach etwas Nachhaltigem ein. Ein gesunder Mix aus „Spaß am Leben“ und der notwendigen Ernsthaftigkeit in Sachen Zukunftsplanung und Vorsorge ist gefragt. Denn Ziele können nur durch konsequentes Handeln erreicht werden und Geld ist dabei in nahezu allen Bereichen notwendig.

 

Das gilt besonders für die Finanzplanung. Wer früh beginnt, gewinnt. Denn wer sich frühzeitig mit der Thematik rund um die eigenen Spar- und Absicherungsmöglichkeiten beschäftigt, ist in der Regel besser dran. Je früher ich mit dem Vermögensaufbau beginne, desto länger kann mein Geld arbeiten. Kleine Sparraten früh investiert, zeigen über einen längeren Zeitraum eine große Hebelwirkung (Zinseszinseffekt). Aber auch für alle Absicherungen im Bereich der biometrischen Risiken (Krankenversicherung, Berufsunfähigkeits-, Todesfall- und Pflegefallabsicherung) gilt dies: mit einem geringeren Eintrittsalter und in der Regel gutem Gesundheitszustand ist eine problemlose Risikoabsicherung zu niedrigeren Beiträgen möglich. Zeit, dass sich was dreht – Zeit, zu leben und vorzusorgen.

 

Autor: 
Andreas Kissel
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