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Die Henne lacht in Wiesbaden

In der Welfenstraße trifft kulinarische Raffinesse auf ein inklusives Konzept. Mit Die Henne lacht wurde ein Restaurant 

eröffnet das Gästen stylischen Genuss und Mitarbeitern mit Handicap eine Perspektive bietet. 

Ein herzliches „Hallo, Willkommen“ begrüßt dich schon an der weiten Tür in den hellen, modernen, detailverliebten Räumen der „Die Henne lacht“ Systemgastronomie in Wiesbaden, Welfenstraße 5. Doch von klassischer Systemgastronomie keine Spur. Die Henne lebt in einem lichtdurchfluteten Raum, mit langen Tischen, die zwar Kantine vermuten lassen, doch durch das helle Holz viel zu gemütlich wirken. Individuelle Stühle im Vintagelook, bunte Lampen und blumenreiche Tischdekoration zeichnen einen modernen, hippen Raum. Alles wirkt einladend und offen. Um die Terrasse wird Gemüse angebaut. Von handbeschrifteten Schiefertafeln über der Bestelltheke kann man das immer frische Angebot ablesen. 

Die Gemeinnützige JOB GmbH, ein Inklusionsbetrieb der IFB Stiftung, hat die zweite Henne nach Flörsheim in Wiesbaden eröffnet. Sie gehört zu dem Inklusionsprojekt Welfenstraße. Hier wurden Wohnmöglichkeiten für Menschen mit und ohne Behinderung geschaffen, die Henne als Bistrobetrieb bietet Arbeitsmöglichkeiten. Eine barrierefreie Kindertagesstätte befindet sich dort ebenfalls. In Flörsheim ist die Henne ein À-la-carte Restaurant und kocht traditionell in modernem Stil. Die neue Henne in Wiesbaden bietet neben dem Trendgericht Pulled Beef oder Pork auch Roasted Sandwiches an, mit verschiedenen hausgemachten Aufstrichen oder frisch zubereiteten Salaten. Der Mittagstisch boomt. 

Über 40 Prozent der Angestellten leben mit einem Handicap und können hier barrierefrei arbeiten. In einem Praktikum kann man das Lokal für sich testen und verschiedene Aufgabenbereiche kennenlernen. Das Wir-Gefühl des Teams wird durch die merklich gute Stimmung auf den Gast übertragen, man fühlt sich einfach wohl. Das Angebot wird von kreativen Köpfen in der hauseigenen Küche immer neu entworfen, jeder darf kulinarische Raffinesse beweisen und an der Speisekarte mit entwerfen – und diese Raffinesse schmeckt man, wenn man hier in einen Pulled Beef Burger beißt. Zartes Fleisch wird kombiniert mit süß-saurem Krautsalat und Rukola als Topping im Burgergewand. 

Nachhaltigkeit steht bei den Lebensmittelen im Vordergrund. Man kauft dort, wo nachhaltig gehandelt wird. Beim Fleisch wird darauf geachtet eine Ursprungszüchtung zu verwerten, den Bauern zu unterstützen. Der Kaffee stammt von der Frankfurter Kaffeerösterei, die für soziales Engagement bekannt ist. Alles wird so frisch wie möglich, mit kurzer Lagerung, eingekauft und verarbeitet. 

Geschäftsführerin Beatrix Giesecke wünscht sich für die Zukunft des jungen Ladens in dem Viertel gut angenommen zu werden, als agile, moderne Begegnungsstätte, dass sich ihr Personal miteinander wohlfühlt und die lachende Henne für das nette Team, das leckere Essen, und das gute Angebot bekannt wird. 

Autor: 
Eva Rost
Ressort:
Ausgehen / Gastroguide
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