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STUZ Clubnacht im Mai
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Klatschnasser Krimi

Erst floss das Bier, dann der Regen in Strömen, am Ende feierten die Jungs vom Restaurant Hintz & Kuntz den Gewinn des STUZ Gastro Cups.

 

Noch ein letzter Schuss auf dem Kleinfeld in der Mainzer Oberstadt. Der Schütze vom Team Eisgrub hat den siebten Neunmeter übers Tor gedroschen. Nun nimmt der siebte Hintz & Kuntz-Schütze Anlauf – und versenkt das Leder ins rechte untere Eck. Der Gewinner des STUZ Gastro Cups 2011 steht fest, der Pott wandert in das erst jüngst im Schatten des Doms eröffnete Restaurant.

 

Vorausgegangen war ein packendes Finalspiel bei strömendem Regen. Schon früh führte Hintz & Kuntz mit 3:0, doch die Kicker aus der Gasthausbrauerei Eisgrub bewiesen Moral, kamen in der zweiten Halbzeit fulminant zurück und schafften kurz vor Abpfiff per direktem Freistoß den Ausgleich. Es folgte der bereits erwähnte Neunmeterkrimi.

 

Die meisten Platzierungen konnten noch ausgespielt werden, doch ausgerechnet als es um die vorderen der 16 Ränge ging, kam der Wolkenbruch. So überließ die Mannschaft des Restaurants MTV 1817 den 5. Platz den Kollegen von Star Club und Roxy, das Red Cat verzichtete sogar auf Platz 3 – zugunsten des Teams der Neustadtkneipe Sonneneck.

 

Regentrotzer sahnen Pokale ab
Gekämpft wurde in den insgesamt über 40 Partien jedoch nicht nur um den fußballerischen Gesamtsieg. Prämiert wurden auch die treusten Fans, die Mannschaft mit dem höchsten Frauenanteil, das betrunkenste Team, die schönsten Trikots und nicht zuletzt der glorreiche Verlierer des Turniers.

 

Letzterer Pokal ging an das Time-Out. Die Jungs vom Rande des Goetheplatzes unterlagen im Loserfinale nur knapp dem Quartier Mayence. Dort wiederum freut man sich zwar nicht über die Verlierertrophäe, dafür allerdings gleich über zwei andere Cups: den für die meisten Frauen im Team und den Promillepokal. Lange Zeit hatte vor allem die Fiszbah im Kampf um die begehrte feuchtfröhliche Auszeichnung mitgehalten – doch die Fisze scheuten am Ende das Wasser, so dass das Team Quartier mit einer weiteren Runde Jägermeister und noch einem Kasten Bier alles klar machen konnte.

 

Ebenso knapp verlief das Rennen um die besten Fans. Kreativ und laut zeigten sich die mitgereisten Krankenschwesterultras  vom Baron. Letztlich aber ging der Fanpott an die Eisgrubfans. Entscheidend dabei war vor allem, dass die kreischende Meute im Finale wacker dem erbarmungslosen Regen trotzte.

 

In Sachen schönste Trikots hatte am Ende Eintracht HAINZ die Nase vorn. Nur knapp hinter den selbstbemalten roten Poloshirts der sportlich nicht unbedingt vorn mitspielenden Eintracht (Platz 13) landeten die selbstdesignten Ärmellosen des Teams Sonneneck.

 

Gewissermaßen Hauptgewinner des Gastro Cups sind jedoch die Jugendabteilung des Mainzer Turnvereins 1817 sowie Human Help Network, an die je zur Hälfte die Einnahmen aus dem Gute-Laune-Turnier gehen. Ganz nebenbei stiftete die STUZ dem MTV 1817 noch eine Torwand.

 

 

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Autor: 
Branz Feckenbauer
Ressort:
Sport
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