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MSDOB-Casting: Dr. Rainer Riemann wird unabhängiger OB-Kandidat
Der Sieger des vom Stadtmagazin STUZ veranstalteten Oberbürgermeisterkandidaten-Castings steht fest: Der 49-jährige Physiker Dr. Rainer Riemann hat sich gegen seine sechs Mitbewerber durchgesetzt und soll nun als unabhängiger Kandidat am 11. März bei der Mainzer OB-Wahl antreten.
„Um Haaresbreite“, wie die Jury feststellte, entschied der auf dem Mainzer Lerchenberg lebende Riemann das Finale gegen den erst 23-jährigen Studenten Fabian Schröder für sich. Sowohl inhaltlich als auch rhetorisch zeigten sich beide versiert, als Jury und Publikum ihnen mit einer Vielzahl an Fragen auf den Zahn fühlten. Thematisiert wurden dabei neben den „üblichen Verdächtigen“ wie der Fluglärmproblematik, der berüchtigten „Handkäsmafia“ oder dem Einkaufszentrum Ludwigstraße auch Fragen zum Politikstil, etwa wie man als unabhängiger Oberbürgermeister inmitten von Parteimitgliedern agieren wolle.
Ein wenig überwältigt zeigte sich Riemann, als er letztlich den Blumenstrauß entgegennahm und sofort nach der Entscheidung von den zahlreichen Journalisten belagert wurde – eine Situation, an die er sich wohl gewöhnen muss. Schon für den Folgetag steht das erste Radiointerview an. Zudem möchte Riemann noch am selben Tag eine Kundgebung von Flughafengegnern im Fraport-Terminal besuchen. Vor allem aber muss Riemann nun 250 Unterschriften von wahlberechtigten Mainzern für seine Kandidatur sammeln, um am 11. März tatsächlich zur Wahl zu stehen.















