Anzeige
Wer denn nun?
Lukas Augustin (CDU)
Der in Mainz lebende, studierte Jurist ist derzeit Geschäftsführer der Stadtentwicklungsgesellschaft Ingelheim (SEGI) und Mitglied in der CDU seit 1979.
Er engagiert sich neben seinen kommunalpolitischen Aufgaben, so ist er zum Beispiel Mitglied im Kreisvorstand der CDU, auch in diversen Ehrenämtern, etwa als stellvertretender Vorsitzender und Schatzmeister des Verkehrsvereins Mainz. Außerdem ist Augustin Mitglied des Fördervereins Stadthistorischer Museen und in mehreren Fastnachts-Korporationen.
Sollte der CDU-Kandidat aus der kommenden OB-Wahl als Sieger hervorgehen, lägen seine politischen Schwerpunkte darin, geregelte Finanzen für die Stadt zu schaffen. Statt die Bürger mit noch mehr Steuern und Abgaben zu belasten, sollten diese gerecht auch auf die Stadt selbst und deren Beteiligungsgesellschaften verteilt werden. Auch für die überlastete Universität sieht Augustin die Stadt in der Bringschuld: Sie müsse Land zur Verfügung stellen, um somit bezahlbaren Wohnraum für Studenten zu ermöglichen.
Mit Augustin hätten die Mainzer erstmals einen OB ohne Mehrheit im Stadtrat. Gelöst werden soll dies durch Überzeugungsarbeit um „Mehrheiten für sachgerechte Lösungen zu finden“ und das alles selbstverständlich „zum Wohle der Stadt und ihrer Bürger, nicht zum Wohle einzelner Parteien.“
Infos: www.lukas-augustin.de
Einschätzung der STUZ-Redaktion: Geheimfavorit unter den Hauptfavoriten. Neben den Selbstvermarktungsprofis Ebling und Beck wirkt er sehr blass, kann aber vor allem von möglichen ampelverdrossenen Wechselwählern profitieren.






















