Anzeige

Wer denn nun?

Dr. Rainer Riemann (parteilos)
Der 49-jährige Physiker ist geborener Meenzer, hat in Mainz und Heidelberg Physik und Astronomie studiert, am Max-Plack-Institut in Heidelberg promoviert und unter anderem als Projektleiter für die Raumfahrtbehörde ESA in Holland gearbeitet.
Als parteiloser Kandidat tritt er an gegen den Filz in Mainz, für Transparenz und mehr Bürgerbeteiligung und eine bürgerfreundlichere Verwaltung. Er ist gegen weitere Erhöhung von Steuern und Abgaben, will Kosten, Energie und CO2 einsparen durch effizientere Stadtbeleuchtung (LED-Lampen) und Wärmedämmung von Gebäuden, eneuerbare Energien fördern. Das Rheinufer soll zwischen Zoll- und Winterhafen begrünt und als Freizeit und Begnungstätte genutzt werden. Der Verkehr soll durch intelligente Ampeln geregelt werden. Er setzt sich ein für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und eine familienfreundlichere Rund-um-die-Uhr-Betreuung von Kindern aller Altersstufen ein. Arbeitsplätze will er durch die Ansiedlung von Betrieben schaffen und so für mehr Steuereinnahmen für den Mainzer Haushalt sorgen. Die Uni soll noch enger mit der Stadt Mainz und der Wirtschaft vernetzt werden. Als Ersatz für die geschlossene Sternwarte soll im Naturhistorischen Museum ein Planetarium und Science Center entstehen.

Einschätzung der STUZ-Redaktion: Politisch unerfahrener Außenseiter, der jedoch als vollkommen partei- und organisationsunabhängiger Kandidat das Potential hat, unentschlossene Wechselwähler, Protestwähler und bisherige Nichtwähler für sich zu gewinnen.

 

Autor: 
Ingo Bartsch, Madeline Dangmann, Teresa Onißeit
Ressort:
Magazin
Facebook:
Artikel bewerten:

Dies bewerten

Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 1 (1 Bewertung)

Flattr

Galerie: 
Lukas Augustin
Günter Beck
Michael Ebling
Matthias Heppner
Dr. Claudius Moseler
Dr. Rainer Riemann
Heinz-Werner Stumpf