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Wie Bier trinken Menschen hilft: Mainzer Andau-Wirt macht's vor

Wer trinkt, wird selig: Mittlerweile kann man in Mainz als Biergenießer wohltätig werden. Na ja, vielleicht weniger durch das Trinken selbst, sondern eher durch: spenden.

 

Der Wirt der Mainzer Kultschänke „Zur Andau“, Burkhard Geibel-Emden, bringt mit seiner Benefizveranstaltung und seinen Stammgästen kurz vor Weihnachten jedes Jahr Bier, Essen, Trinken und solidarische Hilfe zusammen. Das geht nun seit 25 Jahren so. Gegen einen Obolus von wenigstens 20 Euro darf man nach Herzenslust vom Weihnachtsbuffet schmausen und trinken. Die Superkraft, den Zapfhahn zu bedienen, überträgt sich an jenem Tag ebenfalls auf die Gäste und das Ganze mündet dann in der alljährlichen Tombola.

 

Dann gehen die Obolus an Bedürftige: So hat dieses Jahr der gemütliche Mann mit dem freundlichen Gesicht satte 2.600 Euro gesammelt, die diesmal an Juvente Mainz gehen. Die Stiftung kümmert sich mit dem Spendengeld um Bildungsangebote für junge Flüchtlinge. Beispielsweise werden Deutschkurse, Sport im Verein, oder auch Unterricht in der Musikschule bezahlt. Integration wird möglich und ein besseres Leben für die Jugendlichen, die nicht immer Glück hatten, Wirklichkeit.

 

Nefret Abu El-Ez, Bereichsleiterin bei der Jugendhilfe Juvente Mainz (Foto: links), nimmt das Geld dankbar entgegen, Hilfe für Leute in Not empfängt man schließlich immer mit offenen Armen. Letztes Jahr erreichten die Spenden unter anderem auch Patenschaftsprojekte in Kongo und das Hospiz.

 

Na dann: Prost!

Autor: 
Sinan Recber
Ressort:
Magazin
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