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Klimabewegung für die JGU

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Mit Students for Future setzen sich Studenten für den Klimawandel ein. Passend hierzu findet am 17.01.20 die bundesweite Groß-Demo in Mainz statt.

Mit der weltweiten Klimabewegung Fridays for Future machen junge Menschen auf den Klimawandel und dessen Folgen für die jungen Generationen aufmerksam. Schüler und Schülerinnen zeigen auf, wo Politik und Wirtschaft in Sachen Umweltschutz versagen und wie Umweltschutz gehen kann. Damit die Klimabewegung auch an Universitäten mitgetragen wird, haben sich deutschlandweit an verschiedenen Hochschulen studentische Umweltbewegungen gebildet. Mit Students for Future bieten Studierende der Johannes-Gutenberg-Universität seit August eine Plattform, um für den Klimaschutz aktiv zu werden und möchten als Teil der Fridays for Future Bewegung diese unterstützen.
Trotz der noch recht jungen Geschichte haben die Studenten und Studentinnen verschiedenere Fachbereiche der JGU schon großes auf die Beine gestellt. Dank des Engagements der aktuell rund 25 aktiven Mitglieder, fand Ende November, nach nur fünf Wochen Planungs- und Umsetzungszeit, die Klimastreikwoche auf dem Campus statt. Bestreikt wurde der reguläre Lehrbetrieb. Stattdessen fanden zahlreiche Diskussionen, Workshops und Vortrage rund um das Thema Klimakrise und Nachhaltigkeit statt. „Wir möchten die drohende Klimakatastrophe in den Fokus des Campusalltags rücken“, beschreibt Mitbegründerin My Boi das Anliegen der Studierenden. Über Schüler und Studierende hinaus soll der Austausch mit anderen Gesellschaftsgruppen ermöglicht werden und konkrete Lösungsvorschläge weiterentwickelt und geplant werden. Vorträge von unter anderem Harald Lesch, die kleine Grüne Messe oder Workshops, beispielsweise von Greenpeace, informieren über verschiedene Inhalte des Klimaschutzes. Am Freitag, 29. November, endete die Aktionswoche mit dem globalen Klimastreik, bei dem auch in Mainz wieder tausende Menschen unterschiedlichen Alters demonstrierten.
Da eine einzelne Woche das Klima wahrlich nicht retten kann, haben die Studierenden klare Forderungen für die JGU. „Wir möchten das Thema Klimakrise in Studiengänge und studienübergreifende Angebote bringen“, so Boi. Die 23-Jährige betont, dass zusätzlich Maßnahmen für eine klimaneutrale Universität ergriffen werden müssen. So soll der Campus klimafreundlich gestaltet werden, die Müllreduzierung vorangetrieben und der Klimanotstand ausgerufen werden, um die Klimakrise und deren Priorität als solche anzuerkennen. Boi schwärmt vom Zusammenhalt und der Vielfalt der noch jungen Gruppe: „Wir tauschen uns ständig aus und profitieren von den unterschiedlichen Schwerpunkten der Studierende. Nur so konnten wir das alles in der kurzen Zeit schaffen. Natürlich freuen wir uns, wenn sich Interessierte aktiv bei uns engagieren wollen“.

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