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Kultur

Der Deutsche Film

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FILMZ 21 vom 3. bis 13. November

von Roman Paul Widera

Endlich hat das FILMZ in allen Teilen der Welt seine Volljährigkeit erreicht. Die 21. Ausgabe des ältesten Spielfilmfestivals der Landeshauptstadt zentriert sich nach wie vor um jene zwei Anliegen, die seit Jahren sein Profil bestimmen: neues Deutsches Kino zu präsentieren und dabei die Nähe zum Publikum zu wahren. Wie gehabt funktioniert das über eine ganze Batterie an Wettbewerben verschiedener Längen und Gattungen. Lang- über Mittel- bis zum Kurzfilm (hier gleich zweimal, sowohl deutschlandweit als auch lokal) sowie Dokumentarfilme werden jeweils prämiert, wobei das gesamte Festivalpublikum die Jury bildet und die Kreuze für seine Favoriten setzen darf. Spielstätten sind wie immer hauptsächlich Capitol, Palatin und Cinémayence, neu ist dieses Jahr das FILMZimmer als Festivalzentrum am Münsterplatz. Das Zimmer in der Großen Bleiche 1 wird zum Treffpunkt und Drehkreuz für den täglichen Festivalbetrieb: Gespräche mit den Filmschaffenden im Wettbewerb (an die obligatorischen Q&A’s nach jeder Vorstellung anschließend) und eigene Filmvorführungen via Pop-Up-Kino finden hier statt, letzteres konzentriert sein Programm auf das diesjährige Spotlight, einem Programmschwerpunkt auf deutsch-polnische Filmbeziehungen. Abseits der Wettbewerbe lädt Filmkritiker („Die Filmanalyse“) und Podcast-Produzent Wolfgang M. Schmitt zur Masterclass über ideologiekritische Filmkritik ein, weitergeführt werden die Festivaltraditionen unter anderem des Drehbuch-Pitchings und der Filmzappeln-Party. Highlight der letzten Jahre und in diesem ebenfalls erneut im Programm: Das Stummfilm-Konzert in der Altmünsterkirche, wo Stephan von Bothmer dieses Mal den Klassiker „Asphalt“ von Joe May aus dem Jahr 1929 live an der kircheneigenen Orgel vertonend begleitet. Visuell und akustisch erzeugt der sakrale Raum und die durch Bothner interpretierte Partitur eine absolut einzigartige Filmerfahrung. Der Startschuss fürs diesjährige FILMZ fällt am 3. November um 18 Uhr mit dem Eröffnungsfilm „Schweigend steht der Wald“ in Anwesenheit der Regisseurin Saralisa Volm. Für alle, die es nicht nach Mainz (oder aus ihrem Haus) schaffen, wird ein Teil des Programms auch online verfügbar sein.

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