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Vormarsch der Konterrevolution

Der Deutschlandreise zweiter Teil

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Standard

Nachdem im letzten Jahr drei tapfere STUZ-Recken das Schönes Wochenende-Ticket der Bahn auf Herz und Nieren überprüft und an zwei Tagen alle 16 Bundesländer bereist haben, nimmt die STUZ im Februar die Partnerstädte von Mainz und Wiesbaden unter die Lupe.

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Die Straße ist die neue Schiene

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Fernbusse bieten seit dem Jahreswechsel günstigen, innerdeutschen Fernverkehr jenseits der Schiene und erfreuen sich gerade bei jüngeren Reisenden großer Beliebtheit.

 

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Joana hofft auf dem Weg nach Köln eine Mütze Schlaf tanken zu können.
Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!
Als Student muss Tobias sehen wo er bleibt und hat sich nach günstigen Möglichkeiten nach Stuttgart zu reisen informiert.
Für Koffer ist natürlich auch Platz. Wer sein Fahrrad mitnehmen will hat auf manchen Strecken auch Glück.
Maria kanns kaum erwarten mit dem Bus nach Stuttgart zu düsen.
Auch Lukas testet die günstige Alternative zur Bahn.
Karid fährt zum ersten Mal mit dem Fernbus. Er erwartet eine wesentlich angenehmere Fahrt als in überfüllten Zügen.

„Hier befiehlt das Volk, und die Regierung gehorcht“

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So steht es am Eingang zu jedem autonomen Regierungssitz der Zapatisten. Marina Schilling war im Sommer für zwei Monate in Chiapas, Mexiko und hatte die Gelegenheit, die Organisation in zwei verschiedenen Gemeinden aus der Nähe kennenzulernen.

 

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In kleinen Dörfern lebt die indigene Bevölkerung. Als Zapatisten kämpfen Sie für ihre Rechte.
Um ihre Identität zu schützen und als ihr Markenzeichen verbergen Sie ihr Gesicht mit einer Sturmhaube oder einem roten Halstuch
Die 4 Volksgruppen, sind Nachfahren der Maya. Nach ihrer Schöpfungsgeschichte sind die Maya „Menschen aus Mais“.
Seid solidarisch indem Ihr zapatistischen Kaffee kauft.
In der Mitte die bekannteste Figur des Zapatismus, Subcomandante Marcos.
„Gerechtigkeit“, „Demokratie“, „Bildung“, „Gesundheit“. Die wichtigsten Forderungen der Zapatisten gegenüber dem Staat.
„Land und Freiheit“: Das Recht ihr Land selbstbestimmt zu bestellen ist die wichtigste Motivation für den Kampf der Zapatisten.
Mais ist das Grundnahrungsmittel in Chiapas. Lebensmittelsouveränität bedeutet für sie, von dem zu leben, was sie selbst anbauen
Mexikanische Maiskolben gibt es in verschiedenen Farbschattierungen.
Das vom Staat unabhängige Bildungssystem der Zapatisten lehrt die Kinder die Hintergründe und die Geschichte des Kampfes.
Das zentrale Anliegen der Menschenrechtszentren ist öffentliche Aufmerksamkeit für das Verhalten der Regierung.
Der Regenbogen als Brücke zwischen den Zapatisten und der Welt: Austausch mit internationalen Gruppen ist der Bewegung wichtig.
Links die Flagge der zapatistischen Befreiungsarmee EZLN. Rechts die mexikanische Nationalflagge.
Die Bevölkerung kocht in einem separaten Küchengebäude auf Feuer. Auf einer Eisenplatte werden die typischen Tortillas gebacken.
Die Errichtung dieser Schule vor 2 Jahren ließ den Konflikt zwischen Zapatisten und Parteianhängern in der Gemeinde eskalieren.
Durch die Anwesenheit von internationalen Beobachtern halten sich Aggressoren zurück und die Menschen fühlen sich etwas sicherer
Zweites Grundnahrungsmittel sind Bohnen, die mit Mais und Kürbis gemeinsam auf der sogenannten Milpa angebaut werden.
Die Bohnen werden aus der Schale genommen und können das ganze Jahr gelagert werden.
Zwei Mal habe ich für 2 Wochen in einer zapatistischen Gemeinde gelebt und den Alltag der Menschen aus der Nähe kennen gelernt.

Vormarsch der Konterrevolution

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Zu Beginn waren sie im Rausch der Revolution, glaubten dies sei die Zeit um die neue Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen zu zelebrieren und gleich mal ein paar Grundrechte zu fordern. Am Ende rannten sie in alle Himmelsrichtungen. Vom Weltfrauentag in Kairo. 

 

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Plakat: "Eine demokratische Verfassung, in der Männer und Frauen in Gleichberechtigung leben und Diskriminierung verboten ist"
Fassungslos stehen die Frauen vor den Gegendemonstranten, die ihnen vorwerfen, ausländische Agenten zu sein.
Nachdem das Militär sich für die Räumung der Zelte entschuldigt hat, stehen jetzt neue Zelte auf dem Tahrirplatz.
Höflich lächelnd nimmt eine Demonstrantin die Argumente der Kontrahenten zur Kenntnis.
Der verwüstete Pizzahut wird inzwischen renoviert.
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